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Yo-Yo (Scho-Scho) Land

Vierzehn Stunden Nachtbusfahren. Also nicht mit dem Flugzeug nach Iguazu sondern so wie es sich Simeon und Caspar schon immer gewünscht haben: bitte, bitte wir möchten soooooooo gerne einmal mit einem Nachtbus fahren.

Die Kinder voll ausgeschlafen, die Eltern mehr Tod als lebendig. In diesem Zustand kamen wir um 6.30 in Foz de Iguazu (brasilianische Seite) an. Mit einem Taxi gings dann weiter nach Argentinien in unsere Dschungel Lodge. Kleiner Lapsus beim Queren der Grenze, der sich später zur großen Zitterpartie auswuchs: Voll verschlafen, drei hungrige Kinder in Schach haltend und ganz im Vertrauen der brasilianische Taxifahrer dem wir unsere Pässe in die Hand drückten, wisse schon was er an der Grenze zu tun hätte, fuhr er mit uns durch den Grenzübergang für MERCOSUR Bürger (also Brasilianier, Argentinier, Chilenen etc. – so wie bei uns die EU Bürger) wo man nicht stehen bleiben muss sondern einfach durchfährt.

Wahrscheinlich hatte er keine Lust auf warten. Blöd, nun hatten wir keinen brasilianischen Ausreisestempel im Pass aber einen argentinischen Einreisestempel. Uns wurde das erst im Laufe der Woche bewusst, je weiter wir im Reiseführer den Argentinienteil lasen und über die Strafen die auf ein Aus/Einreisevergehen stehen inklusive Zwangsdeportation stolperten…..mehr dazu später -nur so viel - wir wurden nicht verhaftet!

Argentinier sind anders, gewitzt, lustig allerdings unserer Meinung nach nicht so liebevoll wie die Brasilianer – aber durchaus sehr unterhaltsam und hilfsbereit. Nur leider wird das Land im Moment von einer Klasse skrupelloser Politiker heruntergewirtschaftet – dagegen wirkt Kärnten wie ein Ponnyhof.

Beim einchecken im Hotel begannen wir den Braten zu riechen, dem Angebot die Übernachtungen in US Dollar zu bezahlen und dafür alle Abendessen für uns und die Rasselbande inkludiert zu haben war schwer zu wiederstehen - die in USD gelegte und bezahlte Rechnung bekamen wir nur in Peso zum offiziellen Kurs ausgedruckt.

Ein lieber Taxifahrer klärte uns dann auf, dass der offizielle Dollarkurs den die Ausländer bekommen wenn sie Argentinische Pesos wollen im Moment um 40 (!) % vom Schwarzmarktkurs abweicht. Fie Argentinier glauben nicht mehr an den Peso und ziehen seit Beginn des Jahres massiv Geld aus dem Land ab – die Inflation im Februar lag bei 33 %. Es ist wirklich traurig was da gerade passiert!

In diesem Urlaub hat sich also Spanisch zu sprechen für uns im wahrsten Sinne des Wortes ausgezahlt, Geldwechseln waren wir fortan nur noch mit unserem lieben persönlichen Fahrer Ulises

Zurück zum Hotel: das war wirklich wildromantisch, 8 Lodges mitten im Urwald mit Pool. Dank unseres äußerst kommunikativen Ältesten kannten wir bereits am 2 Tag den Großteil der Gäste namentlich. Ein Mix aus unterschiedlichsten Nationen – Dänen, Amerikaner, Argentinier, Russen, Deutsche, Schweizer, Franzosen, eine weiteres österreichisches Pärchen und unüberhörbar wir.

Die Wasserfälle: Uns blieb der Mund offen stehen – WAHNSINN, ein gigantisches, atemberaubendes Naturschauspiel - wunderschön. Die Bootsfahrt unter die Fälle heben wir uns für die Zeit wenn die Kinder ein wenig größer sind auf.

Simeon und Caspar fanden trotzdem die Coatis (Mix aus Ameisen und Nasenbär) im Nationalpark die frech den Besuchern die Jausenbrote aus den Händen stehlen aufregender. Wir mussten dann auch fast eine Stunde zusehen, wie immer wieder schreiend Touristen aufsprangen und mit den lästigen Tieren um die Jause kämpften oder laut fluchend versuchten sich das Getränk von T-Shirt oder Hose zu wischen, das von einem auf den Tisch springenden Coati umgestoßen wurde. Simeon und Caspar haben zum Schluss schon so was wie Wetten abgeschlossen: „Zu wem glaubst du springt der graue als nächstes……“

Die unzähligen Tiere haben die Kinder sehr beeindruckt. Im Nationalpark konnten wir Affen, bunte Riesenschmetterlinge, Riesenspinnen, Tukans, einen gigantischen Wels, Meerschweinchen, Greifvögel, Riesenpapageien, Tapire, Schildkröten und einen Kaiman bestaunen. Simeon hat daraufhin den Wunsch geäußert wenn er groß ist in einem Zoo als Tierpfleger arbeiten zu wollen.

Bei der Ausreise aus Argentinien und der wiederholten Einreise in Brasilien kamen wir dann gottseidank glimpflich davon und mussten keine 400 USD Strafe bezahlen. „Aber nur dieses eine Mal“ – rügte uns die freundliche brasilianische Grenzbeamtin. Und dann waren wir nach einer weiteren 14 stündigen Nachbusfahrt auch schon wieder daheim in Itapema. Im Nachhinein kommt einem alles wie ein Traum vor. Und Morgen geht’s schon wieder auf zum nächsten Abendteuer – nämlich unserem Osterurlaub in Praia do Rosa.

26.3.13 02:54
 
Letzte Einträge: Atencao!, Gloria al verano, Der neue Papst ISST Argentinier


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Jo (27.3.13 09:59)
Hi,
tolle Idee mit der Auszeit......wobei Auszeit mit 3 Kindern geht eigentlich fast nur im All-Inclusive-Club, oder? Na, jedenfalls bewundere ich euch!
Ja, die "leitos" sind herrlich, sollte man in Europa auch einführen. Noch viel Spaß und AUSzeit wünscht euch
Jo+Luna+León+Raúl

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